Nun hat Arndorf einen Radanschluss an den R41
An der Tragößer Straße wurde eine Million Euro investiert

Am 10. Oktober letzten Jahres fuhren in der Kapfenberger Katastralgemeinde Arndorf die Baumaschinen auf, nun ist das „Werk vollendet". „Entlang der L 111, der Tragößer Straße, wurde ein 600 Meter langer Geh- und Radweg gebaut, wofür unter anderem die Landesstraße umgelegt und eine Stützmauer errichtet wurde. Im Zuge des Bauvorhabens, das in Summe auf eine Million Euro kommt und an dem sich die Stadtgemeinde Kapfenberg mit 400.000 Euro beteiligt, wurde in diesem Abschnitt auch gleich die Fahrbahn saniert", sagt Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stv. Anton Lang anlässlich der heutigen offiziellen Eröffnung.
„Das Ziel war es, eine Lösung zu finden, um mit dem Rad gefahrlos durch Arndorf fahren zu können. Mit dem neu errichteten getrennten Fuß- und Radweg ist das umgesetzt worden. Die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität werden erhöht. Beispielsweise können Kinder nun bedenkenlos zum Freibad radeln oder Arndorfer täglich mit dem Rad zur Arbeit pendeln. Die gemeinsame Umsetzung bedeutet einen wichtigen Vorgriff auf das mit dem Land Steiermark noch fertig abzustimmende Kapfenberger Radverkehrskonzept", zeigt sich Bürgermeister Fritz Kratzer vorfreudig.
Der neue und drei Meter breite Geh- und Radweg wurde zwischen km 2,6 und km 3,218 errichtet und im Südosten an den bestehenden Radweg R41 (Lamingtal-Radweg) angebunden. Projektleiter Arnim Tripolt von der A16, Verkehr und Landeshochbau: „Im Nordwesten mündet der neue Radweg jetzt in den öffentlichen Laubtalweg. Aufgrund der Errichtung des neuen Radweges war es erforderlich, den Straßenquerschnitt der Landesstraße anzupassen, wobei die Fahrspuren auf ein Mindestmaß von insgesamt sechs Meter reduziert wurden." Die bestehende Busbucht in Richtung Westen bei km 2,775 wurde aufgelöst und als Fahrbahnhaltestelle ausgeführt, die Busbucht in Richtung Osten wurde adaptiert. Der bestehende Gehsteig am Westrand und die bestehenden Einlaufschächte wurden abgetragen. Zudem wurden im Bereich des Geh- und Radweges neue Bordsteineinläufe errichtet und an den bestehenden Sammelkanal angeschlossen.
Jene Bereiche, in denen die Fahrbahn verschoben wurde, wurde mit einem 50 Zentimeter starken Unterbau und mit in Summe 16 Zentimeter starken Asphaltschichten (12 cm Trag- und vier Zentimeter Deckschicht) umgesetzt. Der Geh- und Radweg erhielt einen 40 Zentimeter starken Unterbau, asphaltiert wurde eine sieben Zentimeter starke Deckschicht. Im Zuge der Sanierung der bestehenden Fahrbahn wurde nach den Fräsarbeiten die obere Tragschicht in einer Stärke von zehn Zentimeter erneuert, asphaltiert wurden ebenfalls 16 Zentimeter.
Verbaut bzw. verlegt wurden:
- 2.300 to Asphalt
- 1.100 to Schotter
- 1.000 m Lichtwellenleiter
- 900 m Randleisten:
- 800 m Leerverrohrungen
12. Juli 2023