Mit dem Rad der Mur entlang.

Der Verlag Esterbauer, hier bereits zu Beginn des Jahres vorgestellt, ist bekannt für seine soliden und vor allem auch handlichen Radbücher. Diesmal nehmen wir uns den Band „Mur-Radweg von der Quelle zur Mündung" vor. Das Buch ist - und das ist für unterwegs nicht gerade unpraktisch - ziemlich wetterfest, reißfest und mit GPS-Tracks verknüpft. Es gibt Karten und Tipps entlang der Strecke. Sogar an Stadtpläne von Murau bis Radkersburg hat man gedacht.
Die Route ist stolze 470 Kilometer lang und wird üblicherweise in drei Etappen gefahren. Der Autor dieser Zeilen ist sowohl im Raum Murau bereits ausgiebig gefahren, als auch die Etappe von Zeltweg nach Graz. Aber natürlich gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Was sehr positiv ist: Im normalen Straßenverkehr ist man kaum unterwegs (gerade einmal 4% der Strecke), ein Drittel der Route verläuft auf Radwegen.
Es geht bergab
Wir starten im Lungau. Wanderfans starten den Ausflug zuerst noch im Nationalpark Hohe Tauern, aber wir sind ja mit dem Radel da... Also ab über die Landesgrenze und hinein ins schöne Murtal, wo zum Beispiel das Stift St. Lambrecht besichtigt werden kann. Hier gibt es auch die eine oder andere kräftigere Steigung. Und so geht es dahin, das Buch ist hier wirklich eine große Hilfe. Die Beschreibungen und Karten sind detailliert, man findet Telefonnummern von Infostellen, Museen und vielem anderen mehr. Man würde also wohl auch ohne Handy und Internet durchkommen, ein beruhigender Gedanke. Über das Murtal geht es nach Leoben, Frohnleiten und schließlich landen wir in Graz. Mitten durch und ab in den Süden.
Reisepass nicht vergessen. Buch gewinnen.
In Radkersburg ist dann noch lange nicht Schluss. Die letzte Etappe führt über die slowenische und später die kroatische Grenze 109 Kilometer nach Legrad. Wer so wie wir diesen Streckenteil nicht kennt, wird gespannt sein, ob das alles wirklich so schön aussieht wie im Buch.
Und wer uns bis 30. April 2022 einen Kommentar auf Facebook oder
Instagram bei unseren Postings hinterlässt, kann eines von drei Exemplaren gewinnen.
Weblink: www.esterbauer.com