Teil 2: Über Schutzbleche und Eitelkeit
EDDI Bike Test
Erster Zwischenbericht nach einer Woche mit dem EDDI-Bike in Graz: Ein puristisches und leichtes Alu-Fahrrad, das Spaß macht und vor allem optisch etwas hergibt. Immerhin haben mich in den letzten paar Tagen einige Leute angesprochen und gefragt, wo ich dieses fesche Rad herhabe. In der Hinsicht gibt's von mir also schon mal volle Punktezahl an EDDI.
Die Registrierung auf der Website und der Abschluss des Abos waren relativ problemlos, ebenso die Abholung in der Jakoministraße 7. Dort hat nämlich das das junge Unternehmen seit Anfang März in Graz seine Pforten geöffnet. An sich wird einem das Rad sogar nachhause zugestellt, ganz so bequem war ich dann aber doch nicht. Ausgestattet ist es mit allem, was die Straßenverkehrsordnung verlangt, man bekommt auch ein Kettenschloss dazu und eine Tragetasche als kleines Dankeschön. Schutzbleche habe ich bei meinem Modell weggelassen, was aber aber weniger an der Verfügbarkeit, sondern mehr an meiner persönlichen Eitelkeit liegt. Der Style fährt schließlich mit. Wer möchte, kann auch Ausführungen mit Gepäcksträger oder eine Tiefeinsteiger-Variante haben. Das Customizing der Räder soll zukünftig auch beim Abschließen des Abos online möglich sein.
Wie ich mir habe sagen lassen, setzt EDDI auf die Zusammenarbeit mit zwei verschiedenen Herstellern, in meinem Fall ist es ein Fabrikat der Marke „Serious". Seine 3-Gang-Nabenschaltung ist für den Stadtverkehr absolut ausreichend und unkompliziert. Wer Radtouren plant oder Höhenmeter sammeln möchte, wird damit aber vermutlich nicht glücklich werden. Dafür ist das Bike aber auch schlicht und einfach nicht gedacht. Es soll ein Fortbewegungsmittel für die täglichen Wege sein und diesen Zweck erfüllt es auch. Bisher fährt sich also alles gut. Den Rundumservice, den EDDI bei Pannen, Schäden oder Diebstahl im Rahmen des Abos bietet, habe ich bis jetzt (zum Glück) noch nicht gebraucht. Aber wir werden sehen, was die nächsten Wochen noch bringen.

